Viagra zwingt zur Fusion

Pfizer steht unter Druck: Die Patente für Medikamente wie Viagra®, Xanax® und Lipitor® laufen aus. Doch eine Lösung ist scheinbar schon gefunden. Upjohn, eine Sparte des Pharmakonzerns, schließt sich mit dem Arzneimittelunternehmen Mylan zusammen.
CheckDoc vom 13.8.2019
mehr

Woran Porno-Gucker erkennen, dass sie süchtig sind

Rund fünf Prozent der Männer in Deutschland sollen süchtig nach Pornos sein. Ab wann man als süchtig gilt und was wirklich dagegen hilft, weiß unsere Expertin
Fokus Online 09.03.2019
mehr

Phil – Ausstieg aus der Pornosucht

Ich war gerade mal acht oder neun Jahre alt, als ich ein Hardcore-Pornomagazin in einem Papiercontainer fand. Ich wusste bislang nichts über sexuelle Dinge oder Pornografie und was ich da sah, drehte mir den Magen um. Gleichzeitig war ich fasziniert davon, was ich da zu sehen bekam. Meine zweite Begegnung mit Pornografie hatte ich mit zwölf Jahren in Form eines Strip-Poker-Kartenspiels. Durch Fernsehen, Pornomagazine und Internet klärte ich mich dann selbst über sexuelle Dinge auf. Ich spürte, dass ich mich nach dem „Solo-Sex“ (Masturbation und Pornografie) oft noch leerer fühlte als vorher und konnte trotzdem nicht damit aufhören.
18. Dezember 2017|Stories
mehr

Begegnung mit dem Schreckgespenst

Das erste Mal ist mir HIV zu Beginn meines Studiums begegnet. Ich saß in einem Vortrag von einem der Virus-Entdecker. Die Krankheit galt unter Medizinern als Schreckgespenst. Heute habe ich Hoffnung, dass wir HIV besiegen können.
Doccheck 4.7.2019
mehr

Eine Therapie, die krank macht

Die sogenannte „Konversionstherapie“ für Homosexuelle soll bis Jahresende verboten sein. Hierfür will Gesundheitsminister Jens Spahn ein Gesetz auf den Weg bringen, wie er heute bekannt gab.
DocCheck vom 12.6.2019
mehr

Die folgsame Schar der Moralisten

Das Geschäft der Tugendwächter ist dasjenige des Schafs, das sich im Schutz der Herde zu blöken traut. Wie werden wir den Ungeist der politischen Korrektheit wieder los?
NZZ Online vom 29.4.2019
mehr

Chlamydien: „Dieser Schnelltest ist sinnvoll“

Infektionen mit Chlamydien und Gonorrhoe gehören weltweit zu den am häufigsten durch Sexualkontakt übertragenen Krankheiten. In den USA werden Screenings auf STDs nun verbessert: Die FDA hat neue und einfachere Tests freigegeben. 
Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
mehr

Die Erschlaffung der Welt

Wir leben in sexuell höchst liberalen Zeiten. Trotzdem sinkt die Paarungsfreude, besonders unter Jungen, deutlich. Wie ist denn das nur zu erklären?

Was ist bloss aus der schönsten Nebensache der Welt geworden? Gibt man heute bei Google den Satzanfang «Sex ist» ein, kommt als erste Vervollständigung: «Sex ist gesund». Google spricht dem Zeitgeist aus der Seele. Gesundheit ist in, sie ist der Sex des 21.Jahrhunderts. Das direkte Interesse an Sex hingegen hat abgenommen. Nun verbrennt er natürlich Kalorien und schüttet Glückshormone aus. Wenn Menschen sich aber aus sekundären Beweggründen zum Sex anschieben müssen, wundert es nicht, dass die Sache für viele nicht mehr so sexy ist.
NZZ-E-Paper vom 26.05.2019
mehr

Viele 15-Jährige konsumieren Sex im Netz

Eine Umfrage bei Kindern und Jugendlichen zeigt, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind
Ein grosser Teil der Jugendlichen spricht nicht über eigene unangenehme Erfahrungen im Internet. Die Schule solle vermehrt aufklären, fordert die Studie «EU Kids Online».
Aus dem NZZ-E-Paper vom 24.05.2019
mehr

Wie und wo Frauen in der Schweiz sexuell belästigt werden: Eine erste repräsentative Umfrage zeigt das Ausmass des Problems

Jede fünfte Frau hat schon sexuelle Handlungen gegen ihren Willen erlebt. Nur jede zehnte geht damit zur Polizei. Die Hand, die sich an der Bar ungefragt um die Taille legt, der anzügliche Witz zum Outfit im Büro, die Nachricht mit unangebrachtem Inhalt auf Twitter: Sexuelle Belästigung kann viele Formen annehmen. Im Rahmen der #MeToo-Debatte wurde das Problem auch in der Schweiz in der Öffentlichkeit thematisiert.
NZZ Online vom 21.5.2019
mehr

Hodentumoren: Erste S3-Leitlinie finalisiert

Keimzelltumoren des Hodens sind die häufigste Krebserkrankung bei Männern zwischen 20 und 44 Jahren. Jetzt ist die erste deutsche S3-Leitlinie zu Hodentumoren erschienen. Mit ihr soll die Prognose für alle Patienten verbessert und die Über- sowie Untertherapie vermieden werden.
DocCheck vom 23.5.19
mehr

Auch in der Schweiz ist die Spermienqualität besorgniserregend

Die erste schweizweite Studie zeigt: Der Samen von mehr als 60 Prozent der jungen Männer erreicht die Normwerte nicht. Das dürfte Auswirkungen auf die natürliche Fruchtbarkeit haben.
NZZ von 22.5.2019
mehr

Boxershort-Träger haben mehr Spermien

Die Art der Unterhose beeinflusst die Spermienqualität, wie eine weitere Studie zeigt. Unfruchtbar werden Männer mit enger Unterwäsche aber nicht.
NZZ von 9.8.2018
mehr

Urteil im Fall der intersexuellen Leichtathletin Caster Semenya

Ein Entscheid für den Frauensport

Wer in den Laufdisziplinen zwischen 400 Meter und 1 Meile bei den Frauen starten möchte, darf einen bestimmten Testosteron-Grenzwert nicht überschreiten. Diese Regel des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF wurde vom Sportschiedsgericht TAS in Lausanne geschützt. Dagegen appelliert hatte die südafrikanische Läuferin Caster Semenya zusammen mit ihrem nationalen Verband. Semenya ist zweifache Olympiasiegerin und dreifache Weltmeisterin über 800 Meter.
NZZ-E-Paper vom 02.05.2019
mehr

Nachruf: Jürg Willi, Psychotherapeut, Bestsellerautor und viel gefragter Fachmann für die Paarbeziehung, ist 85-jährig gestorben

Von der Liebe zwischen Mann und Frau war er ein Leben lang fasziniert. Aber er machte sich keine Illusionen. Er schrieb erfolgreich Bücher, die Paaren zwar helfen konnten, Muster zu erkennen, in die sie sich verstrickt hatten. Patentrezepte für eine gelingende Beziehung allerdings hatte er nicht. Es sei einer auch ein Glückspilz, sagte er einmal, «wenn er einen Partner findet, der sich für die Beziehung einsetzt, weil er der Meinung ist, dass sich das lohnt».
Von Urs Tremp 23.04.2019
mehr

Warum die Menopause überlebenswichtig ist

Wie verändert sich unser Körper in der Lebensmitte? Frauen können auf einmal keine Kinder mehr bekommen. Was wie ein Verlust erscheint, war Voraussetzung für den evolutionären Erfolg unserer Art.
NZZ am Sonntag vom 21.4.19
mehr

Seuchenherd Internet: Wie aus Impfskepsis eine breite Bewegung geworden ist

Die Zahl der Masernansteckungen steigt auf der ganzen Welt dramatisch an. Möglich ist dies, weil die Menschen am Nutzen der Impfungen zweifeln, auch bei uns in der Schweiz. Denn im Internet ist eine Propagandaschlacht im Gang.
NZZ vom 21.4.19
mehr:

Neue Studie zu HPV-Impfung – Vorsorgeprogramm verhindert Gebärmutterhalskrebs

Forscher aus Schottland legen neue Daten zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs vor. Erstmals wurde untersucht, wie der HPV-Impfstoff in der Bevölkerung wirkt.

Tim Palmer ist Pathologe an der Universität Edinburgh. Er leitet das schottische Vorsorgeprogramm gegen Gebärmutterhalskrebs und ist Hauptautor einer neuen HPV-Impfstudie aus Schottland, die im renommierten «British Medical Journal, Link öffnet in einem neuen Fenster» erschienen ist.

Palmer ist euphorisch: «Wir wissen jetzt, dass die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) praktisch sämtliche Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs verhindern kann», sagt er. Das sei das Beste, was er in 30 Jahren Krebsvorsorge erlebt habe.
SRF Online, 16.4.18
mehr:

HIV-Patientin spendet erstmals Niere

In den USA hat zum ersten Mal ein HIV-infizierter Patient eine Niere von einer ebenfalls HIV-infizierten Spenderin erhalten. Das war bislang nicht möglich: Lange ging man davon aus, dass der Eingriff für infizierte Spender zu belastend sein könnte.
DocCheck Newsletter vom 2.04.2019
mehr:

«Es gibt durchaus Frauen, die zur Pädophilie neigen»

Auf der schwarzen Liste der Kantone stehen heute die Namen von 95 Pädagogen. Fast alle dürfen nicht mehr unterrichten, weil sie ein Sexualdelikt begangen haben, wie die «SonntagsZeitung» schreibt. Im Kanton St. Gallen stehen auch die Namen zweier Frauen auf der Liste. Aus welchem Grund, wollte man nicht bekannt geben. Frauen, die Kinder missbrauchen, kann man sich jedoch nur schwer vorstellen.
Tages-Anzeiger  29.10.2018
mehr:

Oxytocin: Held des Kreißsaals

Das Medikament Oxytocin ist für jeden Kreißsaal unabdingbar. Trotzdem herrschte plötzlich ein Lieferengpass. Der eine Hersteller hatte bereits im Dezember auf Produktionsprobleme hingewiesen. Der andere Hersteller konnte den Mangel nicht ausgleichen. Nun musste Spahn ran.
DocCheck Newsletter vom 26.3.19
mehr:

Die Schweizer sind so gesund wie noch nie

Das Land leistet sich eines der teuersten Gesundheitswesen der Welt – und das zahlt sich aus. Die Bewohner werden immer älter, überleben Krebs und Herzinfarkte. Fast nur die Demenz trübt das Bild.
Simon Hehli 11.8.2018 NZZOnline
mehr:

HPV-Infektion ohne Sex: Viren auf Abwegen

Infektionen mit humanen Papillomaviren werden fast immer im Zusammenhang mit sexuell übertragbaren Krankheiten erwähnt. Es scheint aber auch andere Übertragungswege zu geben. Können HP-Viren auch von Mund zu Mund übertragen werden?
Doccheck Newsletter 8.3.2019
mehr:

Cervix Carzinom Zahlen steigend, HPV Impfung wird zu wenig benutzt!

Am Welt-Krebs-Tag, dem 4. Februar 19 macht die Direktorin der „International Agency for Research on Cancer“ (IARC) darauf aufmerksam, dass in den Ländern mit tieferm und mittlerem Einkommen die Häufigkeit an Frauen mit Cervixkarzinom zunimmt. Für das vergangene Jahr schätzt sie rund 570’000 neue Diagnosen von Cervixcarzinomen. Jedes Jahr sterben etwa 310’000 Frauen an dieser Krebsart, und 905 davon in den Ländern mit tiefen und mittleren Einkommen.
Kantonsspital St.Gallen, 20. Februar 2019
mehr:

Panik vor HIV, Syphilis und Co. – Test-Zentren werden überrannt

Zentren, die Tests auf Geschlechtskrankheiten anbieten, verzeichnen so viele Anfragen wie nie. Laut Experte liegt das auch an der heutigen Dating-App-Kultur.

Paul* hat Sex mit seiner Tinder-Bekanntschaft Kathrin* – und plötzlich platzt das Kondom. Wegen der Ansteckungsgefahr wollen sich nun beide auf Syphilis, HIV und Co. testen lassen – kein Einzelfall in Zeiten von Matches und Swipes. Eine watson-Recherche zeigt: Schweizer Zentren, die Tests für Geschlechtskrankheiten anbieten, verzeichnen einen Rekordzulauf.
Aargaueerzeitung.ch vom 20.4.2018
mehr:

So manipulativ ist die Homöopathie-Lobby

Die Homöopathie ist in Bedrängnis: Die Absatzzahlen homöopathischer Mittel sinken immer mehr. Um die Verkaufszahlen zu erhöhen, greifen Hersteller und Pharmaverbände nach Recherchen von MedWatch zu zweifelhaften Methoden.
DocCheckNewsletter vom 28.2.2019
mehr:

So kontern Sie die sieben häufigsten Mythen

MAINZ – Aufgrund von Ängsten, Missverständnissen und Fehlinformationen lehnen viele die erforderlichen Schutzimpfungen für sich selbst oder ihre Kinder ab. Ein Pädiater widerlegt die gängigen Impfmythen.
Von: Dr. Dorothea Ranft, 13.02.2019
mehr:

Mehr Sex wegen Tinder & Co.: Geschlechtskrankheiten breiten sich rasant aus

Nie haben sich mehr Schweizer mit Geschlechtskrankheiten angesteckt. Dating-Apps befeuern den Trend. Städtische Gebiete sind in der Schweiz am stärksten betroffen.
von Yannick Nock – Schweiz am Wochenende vom 12.1.2019
mehr:

Homosexualität: Das Ende der Pseudotherapien

In Deutschland ist es nicht verboten, Konversionstherapien anzubieten. Das Ziel solcher Behandlungen ist es, Homosexualität zu heilen. Gesundheitsminister Jens Spahn will so schnell wie möglich ein gesetzliches Verbot umsetzen. Wie realistisch ist seine Forderung?
DocCheck News,15.2.19
mehr:

Offen über Sex sprechen

So klappt es mit dem zwanglosen Patientengespräch

Bad Orb – Es gibt sicher Leichteres, als über Themen wie sexuell übertragbare Krankheiten zu reden. Zur Prävention und für eine sichere Diagnostik ist das jedoch unerlässlich. Wieso also nicht einfach mal direkt ansprechen? Viele Patienten werden es Ihnen danken.
Medical Tribune,  30. Januar 2019
mehr:

Skabies: Die Gucci-Milben sind da

Die Krätze wird von Hausärzten oder Dermatologen leicht übersehen. Sie gehen fälschlicherweise häufig davon aus, gepflegte Patienten seien seltener davon betroffen. Zusätzlich scheint die Standard-Therapie oft zu versagen. Woran liegt das?
DocCheck Newsletter vom 29.1.2019
mehr:

Künstliche Befruchtung erhöht Geburtsrisiken nicht

Vergleichsstudie mit Geschwisterkindern bringt eindeutige Ergebnisse: Anders als bisher geglaubt erhöht eine künstliche Befruchtung nicht das Risiko einer Frühgeburt oder von niedrigem Geburtsgewicht. Paare mit unerfülltem Kinderwunsch können davon unbelastet über eine Behandlung entscheiden.
DocCheck,17.01.2019
mehr:

Schwangerschaft: Gewichtszunahme durch Beratung schwer zu beeinflussen

Nehmen Schwangere übermäßig zu, kann das für Mutter und Kind Probleme mit sich bringen. Als Lösungsansatz werden regelmäßige Beratungstermine vorgeschlagen. Anhand von Ergebnissen mit 2286 Frauen hat ein Team an der Technischen Universität München (TUM) und dem Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) nun aber gezeigt, dass Beratungen im Rahmen der Routinevorsorge Schwangere zwar zu einem gesünderen Lebensstil anregen, die Gewichtszunahme aber nicht verringern.
DocCheck, 17.01.2019
mehr:

Klinik: Ein Klub der alten Herren

Ist es die Elternzeit? Oder die Teilzeit? Eine oder beide sind die Schuldigen für den beruflichen Absturz. Die familienfeindlichen Strukturen in der Medizin müssen sich ändern. Kritiker mögen sagen: Ach ja, Eltern von heute, reißt euch mal zusammen. Aber eine aktuelle Studie bestätigt meine gefühlte Wahrheit.
DocCheck vom 3.1.2018
mehr:

Sexually transmitted infections (STIs)

Key facts
 More than 1 million sexually transmitted infections (STIs) are acquired every day worldwide.

who.int/news-room/fact-sheets/detail/sexually-transmitted-infections-(stis)

mehr:

 

Erektile Dysfunktion als Herzensangelegenheit verstehen

BASEL – Der Titel der Fortbildungsveranstaltung liess aufhorchen «Der Penis – die Antenne zum Herzen». Am Seminar* von Medical Tribune beleuchteten Dr. Gianfranco Mattarelli, Facharzt für Urologie und operative Urologie, Liestal, und PD Dr. Thomas Dieterle, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Leitender Arzt, Medizinische Universitätsklinik, Kantonsspital Baselland, Liestal, die unterschiedlichen Facetten der erektilen Dysfunktion (ED).
Medical Tribune vom 15.12.2018
mehr:

Die HPV-Impfung ist wirksam und sicher

Aktueller Stand zur Wirksamkeit und Sicherheit der verfügbaren Impfstoffe:
Die Erfahrungen über die letzten zehn Jahre zeigen eindrücklich, dass die verfügbaren HPV-Impfstoffe sehr wirksam und sicher sind. Dank des Einsatzes des nonavalenten Impfstoffs wird es möglich sein, zukünftig einen grösseren Anteil der HPV-assoziierten Krankheiten zu verhindern als bis anhin. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit der verschiedenen HPV-Impfstoffe unter Berücksichtigung der durch HPV verursachten Krankheitslast.

BAG-Bulletin 3 vom 15. Januar 2018 (Auszug des Artikels)
Das Original dieses Artikels wurde am 8.12.2017 in der Zeitschrift Ars medici abgedruckt mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

mehr:

Drogen im Internet: Erste Bestandsaufnahme der Schweizer Situation

Der Verkauf von Betäubungsmitteln via Internet gilt als ein Paradigmenwechsel beim illegalen Drogenhandel. Sucht Schweiz zieht zusammen mit der Schule für Kriminalwissenschaften (ESC) der Universität Lausanne Bilanz zum Wissensstand zu diesem Phänomen und zur Rolle der Schweiz. Resultat: Der Online-Drogenhandel ist in unserem Land eine Realität, betrifft aber offenbar noch wenig Menschen und stellt nur einen kleinen Anteil des Betäubungsmittelmarkts dar. Doch ist das kein Grund, dieses Phänomen zu ignorieren: Zwar ist es noch klein, doch es ist ungewiss, ob dies so bleiben wird.

Sucht Schweiz:
27. November 2018

mehr:

500 neue HIV-Diagnosen in der Schweiz

Am heutigen Welt-Aids-Tag steht der Kampf gegen die übertragbare Krankheit im Fokus. In der Schweiz greifen die Präventionsmassnahmen – aber nicht überall.

NZZ Online 1.12.2018

mehr:

Welt-Aids-Tag: Prävention nach wie vor wichtig

Berlin/Hamburg/Saarbrücken – Im Vorfeld des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember haben verschiedene Organisationen, Verbände und Institutionen auf die weiterhin große Bedeutung der Prävention hingewiesen. „Auch wenn die Zahl der HIV-Neuinfektionen sinkt, dürfen wir bei der Aufklärung und Prävention nicht nachlassen“, erklärte Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), heute.

aerzteblatt.de Freitag, 30. November 2018

mehr:

«Ich liebe dich» klingt abgedroschen. Hier ein paar Alternativen zur freien Verwendung

Die berühmten drei Wörter sind bedeutungsleer geworden. Wie kann man also auch noch sagen, wie gerne man jemanden hat?

NZZ Online Kolumne,Birgit Schmid 30.11.2018, 05:30 Uhr

mehr:

Sexuell übertragbare Infektionen 2017: Deutlicher Rückgang der HIV-Infektionen um 16%, Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydiose bleiben stabil oder nehmen leicht zu.

Bern, 19.11.2018 – HIV-Infektionen nehmen ab: 2017 wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 445 neue Fälle gemeldet, was gegenüber 2016 einer Abnahme von 16% entspricht. Die dank gezielter Kampagnen vermehrt durchgeführten Tests bei Personen mit erhöhtem Risiko und eine frühzeitige Behandlung der HIV-positiven Personen haben zu diesem historischen Tief beigetragen. Die anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI), also Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydiose, bleiben stabil oder nehmen leicht zu.

Quelle:Pressemitteilung vom 19.11.18, Bundesamt für Gesundheit

mehr

Gewalt in Beziehungen von Jugendlichen

Laut der Universität Zürich ist Gewalt in Teenager-Beziehungen unter anderem mit einer Macho-Einstellung zu erklären. Vor allem Muslime seien besonders anfällig. Der grösste islamische Verband widerspricht heftig.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 11.07.2018

mehr

HIV-Selbsttests sind nun auch in der Schweiz erhältlich

Bern, 18.6.2018 – HIV-Tests zur Eigenanwendung, sogenannte HIV-Selbsttests, dürfen ab dem 19. Juni 2018 in der Schweiz verkauft werden. Im Interesse der öffentlichen Gesundheit und auf Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für sexuelle Gesundheit (EKSG) und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hat die Heilmittelbehörde Swissmedic die Abgabe solcher HIV-Selbsttests bewilligt. Es wird empfohlen, die Tests bei Abgabestellen wie Apotheken oder Drogerien zu beziehen, wo das Risiko für den Kauf einer Fälschung minim ist.
mehr

1 in 2 people living with HIV in Europe is diagnosed late: ECDC and WHO urge improvement in testing practices

The WHO European Region is the only Region worldwide where the number of new HIV infections is rising. With more than 160 000 people newly diagnosed with HIV across the Region, including more than 29 000 new cases from the European Union and European Economic Area (EU/EEA), this trend continued in 2016. One reason for this worrying trend: over half (51%) of the reported HIV diagnoses happen in a late stage of infection.
Quelle: https://ecdc.europa.eu/en (European Centre for Disease Prevention and Control; An agency of the European Union )
28 Nov 2017
mehr

Zirkumzision (Beschneidung): Vorschnell an der Vorhaut

Die Gründe für eine Zirkumzision sind vielfältig: Religiös motiviert oder medizinisch indiziert, manchmal auch aus hygienischen oder ästhetischen Gründen. Es ist ein brisantes Thema. Bisher gibt es weder gesellschaftlich noch medizinisch einen beständigen Konsens.

Newsletter: DocCheck News vom 20. Dezember 2017
mehr

Herzversagen beim Geschlechtsverkehr

Der Herzstillstand beim Sex ist ein gern verwendetes Klischee in Filmen. Zwar kommen kardiale Notfälle beim Sex in der Realität vor, laut einer US-Langzeitstudie jedoch sehr selten. Der Grund für Asystolien im Schlafzimmer ist nicht zwangsläufig der körperliche Akt.
Artikel von DocCheck News Redaktion vom 29.November 2017
mehr

HPV: Impft endlich auch die Jungs!

Elf Jahre nach Einführung des ersten HPV-Impfstoffs ist es Zeit, ein Resümee zu ziehen. Während die Zahl geschützter Frauen langsam aber sicher steigt, werden Männer zur neuen Risikogruppe. Experten fordern, beide Geschlechter konsequent zu impfen.
Newsletter: DocCheck News / 9.November 2017
mehr

 

„BAG aktualisiert Safer-Sex-Regeln“

Weshalb neue Safer-Sex-Regeln

Die Safer-Sex-Botschaften sind in den letzten Jahren komplexer geworden. Safer Sex ist nicht mehr nur HIV-Prävention, sondern soll auch vor anderen sexuell übertragenen Infektionen (STI) schützen. Medizinische Fortschritte haben zudem die Möglichkeiten, sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen, vielseitiger gemacht (Prä-Expositions-Prophylaxe PrEP). Und nicht zuletzt gibt es neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Ansteckungsrisiken. Diese zeigen: Safer Sex ist individueller geworden. Dem Bundesamt für Gesundheit ist es wichtig, die Menschen mit den Botschaften zu bedienen, die für sie persönlich relevant sind.

BAG vom 19. Oktober 2017

faktenblatt-safer-sex-regeln-und-safer-sex-check-de

Intimchirurgie: Der neue Vulwahn

Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Schamlippenreduktionen in Deutschland nahezu verdoppelt. Fragwürdig sind nicht nur drohende Wundheilungs- und Empfindungsstörungen, sondern auch die Beweggründe der Frauen, die sich operieren lassen.

Newsletter: DocCheck News 27.September 2017

mehr

Unterschätzt: HIV Ü50

Die Auffassung, HIV-Infektionen beträfen vor allem junge Leute, ist weit verbreitet – auch unter Ärzten. Dabei sind jährlich etwa 15 Prozent der neu diagnostizierten Deutschen über 50 Jahre alt. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung ist gerade bei älteren Patienten wichtig.

Newsletter: DocCheck News 5.September 2017

mehr

Woher kommt die Gewalt?

Sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen sind in arabischen Ländern Alltag. Aber auch Männer leiden unter dem patriarchalischen Denken.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 02.07.2017

mehr

Die Geografie einer Epidemie

90-90-90: Das ist kein neues Schönheitsideal, sondern die Kurzformel für die Elimination des Aids-Erregers. So sollen nach dem Willen der Weltgesundheitsorganisation und dem Uno-Programm gegen HIV/Aids (Unaids) bis 2020 weltweit 90 Prozent der Infizierten identifiziert sein; davon sollen 90 Prozent mit antiretroviralen Medikamenten behandelt sein; und bei 90 Prozent soll die Therapie so gut eingestellt sein, dass keine HI-Viren mehr nachweisbar sind.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 31.03.2017

mehr

Genitalherpes: Autismus-Spross im Mutterschoß

Ein Großteil der Erwachsenen ist Träger von Herpesviren. Ein Lippenherpes ist zwar lästig, bleibt aber in der Regel ohne Folgen. Der Genitalherpes hingegen scheint bei Schwangeren die Gehirnentwicklung des Kindes negativ zu beeinflussen und steht sogar im Verdacht, Autismus zu fördern.

Newsletter: DocCheck News, 10. März 2017

mehr

HIV: Legale Sexarbeit ist gute Sexarbeit

Hat die Gesetzeslage für oder gegen Sexarbeit einen Einfluss auf die sexuelle Gesundheit? Eine europäische Studie gibt jetzt eine klare Antwort. Länder, in denen Sexarbeit in Teilen oder ganz erlaubt ist, haben eine geringere HIV-Prävalenz in dieser Berufsgruppe.

Newsletter: DocCheck 8. März 2017

mehr

Klärendes Gespräch an der Bettkante

Sexuell übertragbare Infektionen nehmen in der Schweiz jedes Jahr zu. Viele Ansteckungen könnten verhindert werden, sagt Arzt Kurt April – wenn Paare offener reden würden, bevor sie miteinander schlafen.

Ostschweiz am Sonntag, 26. Februar 2017

mehr

Sex zu dritt: Ich, du und HPV

Eine aktuelle US-Studie präsentierte kürzlich Zahlen zur Prävalenz genitaler Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) bei Männern im Alter zwischen 18 und 59 Jahren. Bis zu 45 Prozent der Männer waren demnach HPV-positiv, darunter fanden sich auch die krebsinduzierenden HPV 16 und 18 sowie die warzenverursachenden HPV 6 und 11.

Newsletter: DocCheck News 17.08 /17.02.2017

mehr

 

HPV: Impfungen für Jungs

In einem früheren Blogbeitrag forderte die DGU schon eine HPV-Impfung für Jungen. Mittlerweile empfiehlt auch die BDU diese Maßnahme. In einem kleinen Interview wird auf die geschlechterunabhängige Verbreitung von Warzen hingewiesen. Eine Rolle könnte dabei die Intimrasur spielen.

Doc Check News 24.08.2016

mehr

Geschlechtskrankheiten Tripper, Syphilis und Chlamydien nehmen wieder zu

In der Schweiz treten wieder mehr Geschlechtskrankheiten auf. Besonders stark stiegen im vergangenen Jahr die Fälle von Tripper. Auch bei Syphilis wurde nach zwei Jahren mit rückläufigen Zahlen wieder ein Anstieg beobachtet. Die Zahl der HIV-Infektionen blieb stabil.

Freitag, 27. Januar 2017, 11:23 Uhr, SRf 4 News

mehr

 

STI-Studie: An den Schamhaaren herbeigezogen

Ob man einen behaarten Intimbereich hat oder nicht, ist Geschmackssache. Vielleicht steht dies aber in Zusammenhang mit dem Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten. In einer US-Studie wurden über 7.500 Menschen zum Thema Schambehaarung und Sexualverhalten befragt.

Newsletter: DocCheck News 16.51 / 21. Dezember 2016

mehr

 

Addyi: Lustpille mit Frustfaktor

Mitte August 2015 hat die FDA Flibanserin (Addyi) zugelassen. Zwölf Monate später macht sich Enttäuschung breit: Der Verkauf liegt weit hinter den Erwartungen zurück – und das National Women’s Health Network kritisiert fehlende Effekte.

Newsletter: DocCheck News, 6. September 2016

mehr

 

Chlamydien – Hauptursache für die Unfruchtbarkeit

Die Zahl der Chlamydien-Fälle nimmt zu, der Arzt Stephan Lautenschlager erklärt, wie man sich vor der Geschlechtskrankheit schützen kann.

NZZ am Sonntag, 31.7.2016

mehr

Welt-Aids-Konferenz 2016 – weg vom Medikamenten-Cocktail

Am Montag beginnt in Südafrika die Welt-Aids-Konferenz. Ausser um die Optimierung der Therapie wird es vor allem um die Frage gehen: Wie gelingt es, dass alle Menschen Zugang zu Diagnose, Therapie und Prävention haben?

NZZ, 15. Juli 2016

mehr

Syphilis: Leiden aus dem Lehrbuch

Während die Zahl an HIV-Neuinfektionen relativ konstant bleibt, erkranken immer mehr Menschen an Syphilis – einer Infektion, die lange Zeit fast vergessen schien. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe versucht jetzt, massiv gegenzusteuern.

Newsletter: DocCheck News vom 3.5.2016

mehr

 

Frische HIV-Infektionen. Jeder Dritte neu Angesteckte zeigt keine Symptome!

Ein Drittel der neu mit HIV angesteckten Patienten entwickelt laut einer neuen Studie zunächst keine Symptome. Personen aus Risikogruppen sollten sich deshalb alle drei Monate auf HIV testen lassen.

Neue Zürcher Zeitung, 12.6.2015

mehr:

Neue Strategie des Deutschen Bundesministerium für Gesundheit zur Eindämmung von HIV und sexuell übertragbaren Infektionen

Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen BIS 2030 – Bedarfsorientiert · Integriert · Sektorübergreifend

Deutsches Bundesministerium für Gesundheit, 6.4.2016

mehr

HI-Viren: Verseuchte Blutkonserven in Indien

Indien ist nach Südafrika und Nigeria das Land mit der höchsten HIV-Infektionsrate. Nun wurde bekannt, dass auch kontaminierte Bluttransfusionen in Krankenhäusern eine erschreckende Rolle spielen. Das teure Testen der Blutspenden wird viel zu häufig vernachlässigt.

Newsletter: DocCheck , 7. Juni 2016

mehr

 

 

Gonorrhö: Ein TRIPper durch Europa

Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) schlägt Alarm: Kaum von der Öffentlichkeit beachtet, nimmt die Zahl an Gonorrhö-Infektionen stetig zu. Wissenschaftler berichten immer häufiger von Resistenzen.

Newsletter: DocCheck News, 10. Juni 2016

mehr

 

HIV-Prophylaxe: Fehlerf**ktor Mensch

Um die Zahl an HIV-Neuinfektionen zu verringern, reichen moralisch erhobene Zeigefinger, regelmäßig Kondome zu verwenden, nicht aus. Forscher setzen jetzt auf Wirkstoffe zur Präexpositionsprophylaxe, vergessen aber eine zentrale Größe: den Patienten.

Newsletter: DocCheck News, 12. April 2016

mehr

«Spermien müssen die Eizellen selbst finden»

Der Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch liegt ebenso oft beim Mann wie bei der Frau. Urologin Sabine Kliesch erklärt, wie man das Problem angehen kann:

NZZ am Sonntag: Wie häufig liegt die Ursache für unerfüllten Kinderwunsch beim Mann?

Sabine Kliesch: Früher dachte man, dass die Fruchtbarkeit Sache der Frau ist. Auch heute ist es noch häufig so, dass die Frau komplett untersucht ist, bevor der Mann zum Arzt geht. Umgekehrt ist es eher selten. Dabei liegt der Grund für Infertilität genauso oft beim Mann wie bei der Frau.

mehr…

Erster Master of Arts in der Schweiz in Sexologie

Beginn Master-Studiengang
23./24. September 2016

Der berufsbegleitende Weiterbildungsmaster Sexologie richtet sich an Fachkräfte aus sozialen, psychotherapeutischen, medizinischen und pädagogischen Arbeitsfeldern mit einem Hochschul- oder Fachhochschul-Abschluss.
Der Masterstudiengang Sexologie basiert neben anderen theoretischen Grundlagen auf dem Modell sexueller Gesundheit Sexocorporel. Unterschiedliche sexual-wissenschaftliche Modelle werden vorgestellt und der Zusammenhang zum Modell Sexocorporel aufgezeigt. Der theoriegeleitete körperorientierte Ansatz von Sexocorporel und andere anwendungsbezogene Methoden zeigen, wie vielfältig die Einflussfaktoren auf die Gestaltung der Sexualität sind. Es wird dargelegt, wie sexuelles
Erleben und sexuelles Verhalten über persönliche und soziale Lernprozesse lebenslang entwickelt werden können.

mehr

Jugendliche verzichten auf Kondom

Schweizer Teenager schützen sich ungenügend vor HIV. In einer internationalen Studie geben 20 Prozent der 14- und 15-Jährigen an, beim Sex kein Präservativ zu benützen. Kathrin Alder

Besorgniserregend sei die Situation, schreiben die Autoren eines Papiers zum Sexualverhalten Schweizer Jugendlicher: Rund ein Fünftel der sexuell aktiven Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren habe beim letzten Geschlechtsverkehr kein Kondom benützt – und damit auf das einzig wirksame Verhütungsmittel gegen sexuell übertragbare Krankheiten verzichtet, heisst es im Kommentar zum Papier.

Die Zahlen stammten aus einer internationalen Studie unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die sogenannte «Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)» wird alle vier Jahre durchgeführt und untersucht in 40 Ländern die gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen von Schülern im Alter von 11 bis 15 Jahren. Den Schülern wird dabei ein standardisierter Fragebogen vorgelegt, die jüngsten Daten stammen aus dem Jahr 2014. Verglichen mit anderen europäischen Ländern, verhalten sich Schweizer Jugendliche bei der Verhütung zwar vorbildlich. Weshalb dennoch 20 Prozent von ihnen auf ein Kondom verzichten, ist für Marina Delgrande Jordan von HBSC Schweiz nicht klar. Die Studie liefert dazu keine weiteren Erkenntnisse, deshalb brauche es zusätzliche Nachforschungen, sagt sie auf Anfrage. Am Zugang zu Präservativen könne es kaum liegen, dieser sei in der Schweiz sehr leicht. Gemeinsam mit den übrigen Autoren des Papiers, das von HBSC Schweiz und der Stiftung «Sucht Schweiz» herausgegeben wird, äussert sie indes eine andere Vermutung: Die Präventionsmassnahmen- und -kampagnen in der Schweiz erreichten die Jugendlichen nicht wie gewünscht.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das in Sachen Aids-Prävention den Lead hat, verweist auf die gegenwärtige Kampagne «Love Life». Diese spreche eine breite Bevölkerung an, auch Jugendliche, sagt BAG-Sprecher Daniel Dauwalder. Weiter verweist er auf die Kantone, welche über ihre Schulen die Haupt-Präventionsarbeit leisteten.

NZZ am Sonntag, 03. April 2016

BAG – Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für sexuelle Gesundheit (EKSG) zur Prävention der HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind

Die letzten publizierten Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom 26.1.2009 [1] zur Prävention der HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind (MTCT) wurden durch die damalige Fachkommission Klinik und Therapie HIV/AIDS (FKT) im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen erstellt. In der Zwischenzeit haben sich einige Aspekte ergeben, welche neu zu beurteilen sind.

mehr

HIV-Ansteckung anders qualifizieren

Anwendung der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichts 2013 hat das höchste Schweizer Gericht erstmals entschieden,
eine HIV-Ansteckung sei nicht per se eine lebensgefährliche Körperverletzung. Auslöser für diese Rechtsprechung war ein
Zürcher Fall – über den das Obergericht erneut befunden hat.

mehr

Neuer Test für genitale Ulcera

Das Labor der dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich hat einen Genitalulkus-Multiplex-PCR zum Nachweis von Treponema pallidum, Haemophilus ducreyi, HSV 1 und HSV 2 entwickelt.

Für den Erregernachweis aus genitalen, analen und oropharyngealen Ulzera können Proben ins Labor der dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich eingesandt werden. Mittels Multiplex-PCR werden Treponema pallidum, Haemophilus ducreyi, HSV 1 und HSV 2 nachgewiesen. Die PCR wurde im Labor der dermatologischen Klinik entwickelt und in einer klinischen Studie erfolgreich getestet (Sensitivität >99%, Spezifität 94-100%). Die Methode kann auch bei anderen Materialien angewendet werden, z.B. nässende Läsionen bei Lues II (Condylomata lata), Hautbiopsien oder Bläscheninhalt (HSV).

mehr…

 

Vortrag: „VIREN & SEX“ mit Dr. Moelling, Dr. Bosshard & Dr. April

Vortragsreihe „Liebe und sexuelle Gesundheit“

„Viren und Sex“ 

3 spannende Vorträge aus der Vortragsreihe Liebe und sexuelle Gesundheit

Referenten: Frau Dr. Mölling, Herr Dr. Bosshard und Herrn Dr. April.

03. Februar 2015, 18.30 Uhr

Saal Norma, Restaurant Au Premier, Zürich

Eintritt ist kostenlos.

 

„Ohne Viren gäbe es uns nicht!“
Prof. mem. Prof. h.c. Dr. rer. nat. Karin Moelling, Virologie Zürich/Berlin
Ihre Entwicklung begann vor mehr als 3.5 Milliarden Jahren in der Morgenstunde des Lebens, als es noch nicht einmal Zellen gabe. Viren sind, wie Karin Mölling, die grosse Dame der Virenforschung, erläutern wird, keineswegs nur Feinde: Sie leiten zu unserer Entwicklung und Gesundheit wesentliche Beiträge. Selbst unser Erbgut besteht zur Hälfte aus – Viren.

 

„Sexuell übertragbare Infektionen – STI“
Dr. sc. nat. Philipp Bosshard,Laborleiter FAMH, Dermatologische Klinik, UniverstiätsSpital Zürich
Sexuell übertragbare Infektionen. Aktuelle Ausbreitung. Übertragungswege und Krankheitsbilder und Behandlung.

 

„Sprechen über Sex und über Infektionsrisiken“
Dr. med. Kurt April, FMH Psychiatrie und Psychotherapie
Über Sex zu sprechen fällt schwer – und doch ist es das beste Vorbeugeprogramm gegen sexuell übertragbare Infektionen. Ausgehend von den Besonderheiten des menschlichen Sexualverhaltens veranschaulichen Beispiele aus der Beratungspraxis konkrete Probleme und Lösungsmöglichkeiten.

Flyer zum Ausdrucken

Wer nach ungeschütztem Sex das Bett hüten muss…

… sollte sich mit seiner Ärztin oder seinem Arzt darüber unterhalten, ob ein HIV-Test angezeigt ist. Denn in den ersten Wochen nach einer Ansteckung mit HIV treten häufig grippeähnliche Symptome auf. Während dieser Phase, der so genannten Primoinfektion, sind HIV-Infizierte viel ansteckender als später. Zudem kann sich eine Sofort-Therapie positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Mit einem neuen Fernseh-Spot, Plakaten und Online-Massnahmen macht das BAG auf das Thema HIV-Primoinfektion aufmerksam.

mehr

Welt-AIDS-Tag: Fast nur positive Nachrichten

Optimistische Töne von den Vereinten Nationen: Experten des Hilfsprogramms UNAIDS zufolge wäre es möglich, bis 2030 HIV beziehungsweise AIDS auf globaler Ebene zu kontrollieren. Auch das Fernziel Heilung rückt etwas näher.

mehr

Sex erhöht Infarktrisiko nicht…

…mit einer Ausnahme. Auch nach einem Infarkt besteht keine Gefahr, dass Sex eine neuerliche Herz-attacke auslöst – außer in einem speziellen Fall.

17.000-mal kommt es in Österreich jährlich zu einem Herzinfarkt. Viele Betroffene haben danach Angst, dass Sex das Risiko für einen neuerlichen Infarkt erhöhen könnte. Eine Studie im Journal of the American College of Cardiology entwarnt: Sex steigert das Risiko für einen (neuerlichen) Infarkt nicht.

mehr

HIV-Ansteckung anders qualifizieren

Anwendung der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichts

2013 hat das höchste Schweizer Gericht erstmals entschieden,eine HIV-Ansteckung sei nicht per se eine lebensgefährliche Körperverletzung. Auslöser für diese Rechtsprechung war ein Zürcher Fall – über den das Obergericht erneut befunden hat.

mehr

HIV im Jahr 2015: Trends bis Ende September

Bis am 30. September des laufenden Jahres wurden in der Schweiz 382 neue HIV-Diagnosen gemeldet. Das sind fast gleich viele Fälle wie in der entsprechenden Vorjahresperiode (389). Eine Hochrechnung für das gesamte Jahr 2015 ergibt zirka 500 HIV-Diagnosen (Schätzbereich 490–515), während es im Vorjahr 516 waren. Somit ist für 2015 von etwa der gleichen Gesamtzahl wie 2014 auszugehen.

mehr

Die weibliche Lustprothese

Die Medikalisierung unserer Alltagsprobleme schreitet munter voran. Nach Kinderlosigkeit, alternder Haut, übermässigen Fettablagerungen, Traurigkeit, Liebeskummer und Impotenz soll jetzt auch die sexuelle Unlust von Frauen medikamentös
therapierbar werden. Zwar sollte man sich als Mann über 60 in Sachen Sex und Lust eher zurückhaltend äussern und Peinlichkeiten durch Vorgaukeln von frequenter Kompetenz tunlichst vermeiden; ein paar grundsätzliche Gedanken zum Phänomen dürften aber doch erlaubt sein.

mehr

Die Sexpille für Frauen: Eine Chance für die Lust?

Drei Anläufe hat es gebraucht, jetzt hat sich ein Gremium der US-amerikanischen Arzneibe-hörde FDA für die Zulassung des Wirkstoffs Flibanserin ausgesprochen. Er soll den Sexual-trieb bei Frauen steigern, ist aber bei umstritten. Brauchen Frauen ein solches Medikament? Darüber hat Claudia Füßler mit Michael Berner, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uniklinik Freiburg, gesprochen.

mehr

Bessere Kommunikation beim Sex wirkt ähnlich gut wie die «Lustpille für die Frau»

Eine Hormonbehandlung mit Oxytocin verbessert das sexuelle Erleben von Frauen mit Sexualfunktionsstörungen. Das zeigt eine Studie der MedUni Wien, die nun im renommierten Journal „Fertility and Sterility“ publiziert wurde. Allerdings hatte eine Vergleichsgruppe, die mittels Nasenspray nur ein Placebo erhielt, ähnlich verbesserte Werte. Störungen der weiblichen Sexualfunktion sind daher nicht nur ein chemischer Mangel im Hormonhaushalt, sondern oft auch ein Zeichen von fehlender Kommunikation mit dem Partner und ein Ausdruck von Alltagsstress. Das betont Michaela Bayerle-Eder, Internistin und Sexualmedizinerin an der MedUni Wien.

mehr

SGPP Jahreskongress 2015

Psychiatrie im Spiegel der Gesellschaft

02.-04. September 2015
Kongress & Kursaal Bern

mehr

Mechaniker erhält Geldstrafe für Sex mit Schülerin

Weil er mit einer 15-Jährigen ein intimes Verhältnis hatte, wurde ein über 30-jähriger Mechaniker zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Der Fall wurde am Mittwoch vor dem Bezirksgericht Meilen verhandelt.

mehr

Sexuelle Gewalt nimmt zu

Die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt sank im letzten Jahr leicht, gleichzeitig stiegen jedoch die schweren sexuellen Straftaten auf ein Rekordniveau.

mehr

HIV-Behandlung: Frühe antiretrovirale Therapie hat grosse Vorteile

Je früher HIV-Infizierte antiretrovirale Medikamente einnehmen, desto besser. Das ist das Fazit der internationalen «Start»-Studie, deren Ergebnisse am Mittwoch vorgestellt worden sind.
mehr

Frische HIV-Infektionen: Jeder Dritte neu Angesteckte zeigt keine Symptome

Ein Drittel der neu mit HIV angesteckten Patienten entwickelt laut einer neuen Studie zunächst keine Symptome. Personen aus Risikogruppen sollten sich deshalb alle drei Monate auf HIV testen lassen.

mehr

Lustpille für die Frau erregt die Gemüter

In den USA steht ein «Viagra für Frauen» kurz vor der Zulassung. Anders als die Bezeichnung suggeriert, unterscheidet sich die Wirkung des Flibanserin genannten Arzneistoffs aber erheblich von jener des Potenzmittels.
mehr

Elternzufriedenheit: Gnade der späten Geburt?

Die Zufriedenheit deutscher und britischer Eltern hängt unter anderem mit der Anzahl der Kinder sowie dem Zeitpunkt der Familiengründung zusammen. Das Muster der Zufriedenheit entspricht zudem recht exakt dem Geburtenverhalten der vergangenen Jahre.
mehr

Zeitwende in der Medizin

Erstmals haben Forscher die Gene von menschlichen Embryonen manipuliert. Eingriffe in die Keimbahn des Menschen scheinen nur noch eine Frage der Zeit.
mehr

Gewalt unter Jugendlichen sinkt

Wissenschaftler der Kriminologischen Forschungseinheit der ETH Zürich haben die Entwicklung der Gewalt unter Jugendlichen im Kanton Zürich untersucht. Die Studie zeigt, dass die Gewaltbereitschaft deutlich sinkt.

mehr

Jeder Zweite leidet unter Cybermobbing

Mobbing ist die im Jugendalter am häufigsten erlebte Form von Gewalt. Cybermobbing, also Mobbing mittels digitaler Medien, ist derweil ähnlich verbreitet wie traditionelle Formen und wird auch von ähnlichen Tätern verübt. Rund die Hälfte der Jugendlichen im Kanton Zürich scheint bereits mindestens einmal eine Form von Cybermobbing erlitten zu haben. Dabei ist die Bandbreite variantenreich: von Textnachrichten mit beleidigenden oder bedrohlichen Inhalten über das Verbreiten von Unwahrheiten in den sozialen Netzwerken wie etwa Facebook bis hin zum Veröffentlichen von kompromittierenden Videoaufnahmen auf öffentlichen Plattformen wie Youtube.

mehr

Pornos prägen jugendliches Sexualverhalten

Im Zeitalter von Youporn gewinnt Analsex unter Jugendlichen an Popularität, oft gegen den Willen der jungen Frauen.
mehr

Der Code der Liebe

Kann man Liebe errechnen? In dem Roman «Die Wahlverwandtschaften» tüftelt Goethe am ersten Liebescode und beweist 200 Jahre vor der Erfindung des Online-Dating-Prinzips: Leidenschaft widersetzt sich der Mathematik.

mehr

EBOLA: Überlebende sollen auf Sex verzichten

Patienten, die das Ebolavirus überwunden haben, sollen auf unbestimmte Zeit Enthaltsamkeit praktizieren: Forscher gehen davon aus, dass das Virus sexuell übertragen werden kann. Im Sperma eines Betroffenen haben sie Ebolaerbgut festgestellt.
mehr

Häusliche Gewalt: Der bedrohliche Partner

Opfer von häuslicher Gewalt verzichten häufiger auf eine Anzeige gegen ihre peinigenden Partner. Betroffene schrecken aber nicht nur aus Angst zurück.
mehr

Zuger Affäre vergiftet das Klima zwischen den Geschlechtern

Die Zuger Sexaffäre zeigt: Vergewaltigung, einst ein Kavaliersdelikt des Mannes, droht zum Totschlagargument der Frau zu werden. Mit fatalen Folgen für beide Geschlechter.

mehr

K.-o.-Tropfen: Sie löschen die Erinnerung aus

Nach dem Fall in Zug sind K.-o.-Tropfen in den Schlagzeilen. Die betäubende Droge gibt Verbrechern die totale Macht über ihre Opfer, denen sie die Substanz ins Getränk mischen. Wie oft das geschieht, weiss niemand genau.

mehr